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100 Jahre Friedrich-Hebbel-Schule



Ein Rückblick auf die Festwoche




Wochenlang fiebert man diesem Termin entgegen. Man überlegt, telefoniert, schreibt Emails und Briefe, man diskutiert und plant, verwirft und plant neu, und langsam nimmt alles Gestalt an, man freut sich, ist gespannt und dann… ist sie endlich da, die Jubiläumswoche.
Wie schnell vergingen die Projekttage! Was wurde nicht alles gemacht: Der Schulhof erstrahlt in frischer Farbe, ein neues Spielgerüst steht, die Turnhallenwand ist jetzt Kletterparadies und von innen sind die vorher eher tristen Wände nicht wiederzuerkennen.

Aber nicht nur Gebäude und Schulhof wurden durch Schülerhände verwandelt, auch so manche Gruppengemeinschaft ist wie ausgewechselt. Gemeinsam wurde Marmelade gekocht, Torf gebacken oder die Welt zu Pferde erkundet. Wörtlich baden gegangen ist die Erste-Hilfe-Gruppe im Piratenmeer, andere lernten die Schule wie vor hundert Jahren in Schleswig-Holsteins Museen kennen. Und, na klar, wer war eigentlich Herr Hebbel? Das kann eine Gruppe von Schülern nicht nur ganz genau beantworten, sondern auch mit der Feder in Sütterlin beschreiben.
Geschrieben, fotografiert und gefilmt wurde übrigens auch während der Dokumentation der Projektwoche. Zu den digitalen Bildern gesellten sich auch wahre Kunstwerke auf Leinwand. Schülerinnen aus den höheren Klassen bewiesen großes Talent als Tanzlehrerinnen, die Vorführungen am Bunten Abend waren klasse!
Oh ja, der Bunte Abend! Wann war eigentlich die letzte Modenschau in Wesselburen? Hatte die gebürtige Wesselburenerin Jill Sander so etwas auf die Beine gestellt? Ich glaube nicht. Gut, dass es den Bunten Abend gab. Auf dem Catwalk die zukünftigen Models, die ganz sicher auch ohne Heidi Klum Kariere machen werden. Die Modenschau mit Klamotten der letzten hundert Jahre könnte man ja fast als Höhepunkt des Bunten Abends bezeichnen, wenn… ja wenn da nicht der Spielmannzug gewesen wäre, der von Anfang an für Stimmung sorgte. Oder die Musical-Tänzer, die einfach grandios waren. Dann war da ja auch noch unser Lehrer-Sketch. Und die Tanzvorführungen. Was war denn nun der Höhepunkt? Wissen Sie es? Ich nicht.

Vielleicht lässt sich die ganze Festwoche als ein Höhepunkt der letzten 100 Jahre Schule sehen. Für uns Lehrkräfte zeigte sich einmal mehr, wie viele Freunde und Unterstützer unsere Schule hat.


Herr Gosau wusste zwar zeitweise nicht, wo ihm der Kopf steht, aber er hatte für alle ein Ohr und immer eine Lösung. Ganz viel weitere Unterstützung bekamen wir Lehrkräfte von zahlreichen Eltern, Freunden, Bekannten und engagierten Menschen. Allen, die während der Projektwoche geholfen haben, noch einmal ein ganz dickes Dankeschön!

Wir sehen uns alle spätestens zur 125-Jahr-Feier wieder!


Bis dahin können Sie einen bebilderten Rückblick auf unser Schuljubiläum genießen!


Es grüßt im Namen der Lehrkräfte

Thorsten Rode

 

 

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